Wie ist Fahrradfahren in…?

Kurze Zusammenfassung zu den von uns bereisten Ländern



Kroatien

Wir sind zunächst durch den Norden bzw. das sogenannte Landesinnere von Kroatien gefahren. Diese Region ist nicht touristisch, landschaftlich relativ uninteressant, aber die Preise sind fast genau so hoch wie im touristischen Epizentrum an der Adria-Küste. Dafür sind viele Straßen im Norden angenehm ruhig. Gut gefallen hat uns Naturpark Lonjsko Polje, wo wir auf dem Gelände der Naturpark-Verwaltung auch die Nacht verbringen konnten.

Im Süden sind wir bei Dubronvik an die Adriaküste gestoßen. Die Küste ist natürlich wunderschön, aber es macht wenig Spaß die Küstenstraße mit dem Fahrrad zu fahren. Die Straße ist schmal und die Reisebusse nehmen keinerlei Rücksicht. Wir sind, wann immer es möglich war, der Küstenstraße ausgewichen. In Dubrovnik hatten wir einen tollen Wildzeltplatz auf dem Babin Kuk, ganz allein mit Blick aufs Meer.

Habt ihr Fragen zu dem Thema? Dann schreibt uns gerne an, am besten an appidappi@posteo.de

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Jordanien

Wir sind in bei Aqaba von Saudi Arabien kommend eingereist, haben Wadi Rum und Petra besucht und haben das Land wieder bei Aqaba Richtung Israel verlassen.

Das Radfahren war von den Straßenverhältnissen und dem Verkehr her unproblematisch. Aufgrund des Wetters und einem Problem mit dem Fahrrad sind wir nur eine kleine Runde in Jordanien gefahren. Die touristischen Highlights Wadi Rum und Petra sind natürlich sehenswert, aber man muss darauf gefasst sein, ständig zum Konsumieren aufgefordert zu werden. Freiverfügbares Wasser haben wir nicht gefunden und in Lebensmittelgeschäften haben wir wahrscheinlich regelmäßig mehr bezahlt, als die Einheimischen. Wildzelten war kein Problem (außer, dass es u kalt war).

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Straße durch rosa Wüste
Straße ins Wadi Rum

Iran

Wir sind von Armenien in den Iran eingereist, über Tabriz in die kurdische Region gefahren und von dort Richtung Isfahan. Mit einem Abstecher in die Wüste ging es weiter nach Shiraz und von dort nach Badar Abbas.

Fahrradfahren im Iran macht größtenteils keinen Spaß. Die Landschaft ist relativ eintönig und es herrscht fast überall sehr viel Verkehr, auch außerhalb der großen Städte. Die Straßen verfügen meistens über keinen Seitenstreifen, weshalb die LKWs und Autos nur sehr knapp überholen. Die meisten Fahrzeuge sind sehr alt und deshalb ungewöhnlich laut und extrem schmutzig. An Bergen wird einem dann schon mal eine ordentliche Portion Ruß ins Gesicht gepustet und Luft anhalten ist in dem Moment nicht möglich. Wir sind deshalb zeitweise mit Masken gefahren.

Die Gastfreundschaft der Iraner ist allseits bekannt, kann aber für Radfahrer sehr anstrengend werden. Wir wurden praktisch von jedem Auto angehupt und mehrmals täglich gestoppt, um gemeinsame Fotos zu schießen. Natürlich wird man auch ständig zum Essen und zum Übernachten eingeladen und bekommt Unmengen an Obst geschenkt.

Wildcamping im Iran ist kein Problem, allerdings ist man fast niemals allein. Egal, wie gut man sich versteckt, meistens kommen doch noch Menschen vorbei und wollen sich unterhalten oder einen noch überreden mit zu sich nachhause zu kommen. Da man sowieso nie alleine ist, haben wir häufig in Parks gezeltet. Parks im Iran sind sehr schön und verfügen immer über Toiletten und Wasser zum Waschen.

Wir haben im Iran meistens Wasser aus der Leitung getrunken, aber vorher bei den Locals nachgefragt, ob dieses trinkbar ist. Im Norden wurde dies durchgehend bejaht, im Süden allerdings nicht mehr. Teilweise hatte das Wasser einen sehr seltsamen Geschmack, sodass wir keine Lust hatten, es zu trinken und Wasser gekauft haben. In jedem Dorf im Iran findet man kleine Krämerläden, Supermärkte gibt es nur selten. Brot und Gemüse werden in diesen Läden jedoch nicht verkauft, sondern müssen separat beim Bäcker und Gemüsestand besorgt werden. Besonders die Bäcker waren für uns zunächst schwer zu erkennen, da die Backstuben eher unscheinbar wirken. Das Erkennungsmerkmal sind lange Schlangen, die sich vor ihnen bilden.

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Montenegro

In Montenegro sind wir die Küste entlang gefahren und uns hat diese Strecke sehr gut gefallen. Allerdings ist die Hauptstraße recht stark frequentiert. Wir sind deshalb häufig ausgewichen und entlang der Hänge gefahren, was einige zusätzliche Höhenmeter zur Folge hatte. Wir haben eine Nacht auf dem wunderschönen Zeltplatz Maslina in Buljarica verbracht, sehr zu empfehlen!

Die Versorgung in der Küstenregion stellt grundsätzlich kein Problem dar. Allerdings fiel unser Besuch auf den Beginn des Mai und da der erste Mai an einem Sonntag war, wurde der Feiertag am 2. Mai nach gefeiert!

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Georgien

Wir sind von Batumi aus Richtung Kaukasus gefahren, durch Mestia und Ushguli (eine der besten Strecken unserer Reise!), dann noch in den kleinen Kaukasus und von dort aus nach Tbilissi. Auch die von uns nicht besuchten Regionen sollen wunderschön sein.

Georgien ist eines der Länder, das uns am besten gefallen hat. Die Landschaft ist atemberaubend und sehr abwechslungsreich. Mit dem Fahrrad kann man Georgien sehr gut erkunden. Die meisten Straßen sind allerdings schmal und teilweise auch nicht asphaltiert, trotzdem mit dem Fahrrad gut passierbar. Auf den Hauptstrecken zwischen den Städten herrscht viel Verkehr, aber wenn man diese vermeidet, ist es ruhig. Man findet schöne Plätze zum Wildzelten. Die Wasser- und Lebensmittelversorgung ist in den Bergregionen etwas schwierig, deshalb sollte man Vorausplanen und genug einpacken.

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Armenien

Wir sind von Georgien aus zunächst durch die Region Tavush gefahren, haben den Sevan See umrundet. Nach Yerevan sind wir durch das Gegham Gebirge gefahren, was wir Radreisenden mit schwerem Gepäck nicht empfehlen können! Für einen anspruchsvollen MTB-Ausflug mit minimalem Gepäck wiederum ist es ein spektakulärer Ausflug. Von Yerevan aus sind wir nach Süden zur iranischen Grenze gefahren.

Armenien ist das Land der vielen Höhenmeter und trotzdem oder gerade deshalb ein tolles Land zum Fahrradfahren. Die Landschaft ist spektakulär, im Norden noch sehr grün, wird es dann trockener und felsig, doch überall finden sich grüne Täler. Durch die vielen Pässe, die man überwinden muss, kann man häufig tolle Ausblicke genießen. Die Hauptstraßen sind gut ausgebaut und nicht zu stark befahren, erst Richtung Iran wird der Güterverkehr stärker und teilweise etwas anstrengend aber noch erträglich.

Wir haben sehr schöne Wildzeltplätze gefunden und hatten nie Probleme bei der Suche. In regelmäßigen Abständen findet man kleine Läden oder Supermärkte und es gibt häufig Trinkwasserbrunnen in den Bergen. Auch an Kirchen oder an Picknick-Plätzen sind Trinkwasserhähne zu finden. Apropos Picknick-Plätze: Armenien ist das Land mit den schönsten Picknick-Plätzen! Die Armenier sind sehr gastfreundlich und laden besonders gerne zu alkoholischen Getränken ein. Vorsicht, es wird nicht bei einem kleinen Gläschen bleiben!

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Griechenland

Griechenland hat uns gerade im Norden mit tollen Landschaften überrascht und auch die Küste in Richtung Türkei ist wunderschön. Die Straßen waren gut ausgebaut, es herrscht wenig Verkehr oder man konnte die verkehrsreichen Strecken auf Nebenstraßen gut umgehen. Wir haben schöne Wildzeltplätze gefunden und waren auch auf ein paar Campingplätzen, die allerdings etwas teuer und nicht mehr gut in Schuss waren. Insgesamt ist Griechenland überraschend teuer.

Die Wasserversorgung in Griechenland war sehr gut: Das Leistungswasser ist trinkbar und in jedem Ort findet man auf dem zentralen Platz (meist bei der Kirche) einen öffentlichen Wasserhahn. In abgelegenen Regionen gab es keine Läden, allerdings kamen wir mit etwas Planung und etwas Glück gut von einer Versorgungsstelle zur nächsten.

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Bosnien und Herzegowina

In Bosnien ist die Landschaft noch nicht so spektakulär, aber von Herzegowina waren wir begeistert. Besonders zu empfehlen ist der Ciro-Radweg, dieser ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch angenehm zu fahren, da dort so gut wie kein Auto unterwegs ist. Ansonsten ist der Verkehr in Bosnien und Herzegowina leider etwas anstrengend. Die Straßen sind oft schmal und die Auto- und LKW-Fahrer wenig rücksichtsvoll. Besonders im Tal der Neretva, welches landschaftlich spektakulär ist, würden die LKW Radfahrer wahrscheinlich gerne von der Straße schubsen.

Das Leitungswasser ist trinkbar und Wasserhähne waren häufig an Kirchen zu finden. Die Versorgung mit Lebensmitteln war in den wenig besiedelten Gebieten etwas schwieriger und sollte vorausgeplant werden. Wir hatten keine Schwierigkeit Plätze zum Wildzelten zu finden.

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Albanien

Da in Albanien viel Fahrrad gefahren wird (besonders in Skoder), gehen Autofahrer sehr umsichtig mit Radfahrern um. Der Verkehr läuft relativ gemütlich und ist deshalb angenehm. Wir haben in Albanien nicht die landschaftlichen Highlights besucht, waren aber trotzdem begeistert von dem Land. Dort stellten wir aber endgültig fest, dass man sich auf die Routenvorschläge von komoot nicht verlassen sollte, da viele Wege mit dem Fahrrad nicht passierbar sind.

Wir hatten keine Schwierigkeiten Wildzeltplätze zu finden, waren aber auch nur wenige Tage im Land. Das Leitungswasser ist trinkbar und wir konnten dies beispielsweise in Cafés auffüllen.

Lebensmittelgeschäft sind gut im ganzen Land verteilt und die Versorgung ist kein Problem.

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Mazedonien

Nord-Mazedonien ist ein perfektes Land zum Fahrrad fahren. Die Landschaft ist wunderschön, die Straßen nur wenig befahren. Besonders der Nationalpark Galicica hat uns sehr gut gefallen. Dort findet man auch tolle sehr einsame Wilzeltplätze.

Wir haben in Nord-Mazedonien Leitungswasser getrunken und häufig bei Gaststätte gefragt, ob wir dort auffüllen können, was kein Problem war. Supermärkte gab es in den größeren Orten, gerade im dünn besiedelten Nationalpark war es etwas schwieriger mit der Versorgung, deshalb ist es gut, genug dabei zu haben.

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Oman

Der Oman ist ein Land, das man sehr gut mit dem Fahrrad bereisen kann. Die Landschaft ist sehr interessant und man kann viele wunderschöne Wadis entdecken. Die Straßen sind gut ausgebaut und größtenteils wenig befahren, nur um die großen Städte (die man an einer Hand abzählen kann) wird es etwas anstrengender. Die Wasserversorgung ist gar kein Problem, in jedem Ort gibt es öffentliche Wasserspender mit gekühltem und gefiltertem Wasser, manche funktionieren zwar nicht, aber es gibt trotzdem genug. Auch Supermärkte sowie Coffee Shops gibt es in jedem Ort, auch in den kleineren.

Die Menschen im Oman sind gastfreundlich, aber zurückhaltender als in anderen muslimischen Ländern. Wir wurden wenige Male zu Kaffee eingeladen und dabei nur ein Mal ins Haus gebeten.

Es empfiehlt sich in Wadis zu zelten, da es dort meistens sehr schön ist. Auf Kartendienste, die OpenStreetMap als Kartengrundlage hinterlegt haben, kann man sich im Oman nicht mehr verlassen: die Höhenprofile sind dort nicht korrekt hinterlegt.

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Saudi Arabien

Wir haben Saudi Arabien von den Emiraten kommend bis zum Roten Meer durchquert und sind dann nach Westen Richtung Jordanien gefahren. Dieses Land hat uns wahrscheinlich am meisten überrascht und sehr begeistert. Fahrradfahren war größtenteils kein Problem und sehr angenehm. Mit zwei Einschränkungen: In den großen Städten ist es der reinste Horror. Vollgestopfte Straßen und rücksichtslose Fahrer. Und auf der Autobahn 80 zwischen Riyadh und Jeddah ist sehr starker LKW-Verkehr, diese sollte man vermeiden. Eine weitere Besonderheit: In manchen Regionen wurden wir von der Polizei eskortiert oder beobachtet. Die Begründung war, dass die Polizei uns vor dem Straßenverkehr schützen wollte. Wir konnten sie nicht davon abbringen. Die Eskorte war jedoch unterm Strich nicht besonders lästig: Die Polizei hat sich nicht eingemischt, sondern ist meist auf Abstand geblieben, wenn wir abends unser Zelt aufgeschlagen haben, sind sie weggefahren.

Im Osten durch die Wüste zu fahren, ist eine mentale Herausforderung, war aber nicht so schlimm, wie wir erwartet hatten, tatsächlich wird es uns als eine spannende Zeit in Erinnerung bleiben. Tankstellen (viele sind verlassen, ist meist anhand veralteter Google-Bewertungen nachvollziehbar), Läden, Dörfer gibt es nicht so häufig, eine gute Planung ist also notwendig.

Besonders gut gefallen hat uns die Landschaft zwischen Medina und Al Ula bis Wadi Disha.

Die Menschen haben wir als sehr gastfreundlich, höflich, großzügig und offen erlebt (nicht nur die Einheimischen, sondern auch die vielen Gastarbeiter im Land). Wir wurden häufig eingeladen, ebenso wurde aber auch respektiert, wenn wir für uns sein wollten.

Wasserspender sowie Lebensmittelgeschäfte findet man häufig an Moscheen.

Wildzelten ist in der unbewohnten Wüste natürlich kein Problem, jedoch haben wir häufig nach Schutz vor Wind gesucht. Da in Saudi Arabien zahlreiche Gebäude leer stehen (hauptsächlich Tankstellen) und diese in verhältnismäßig guten Zustand hinterlassen wurden, konnten wir häufig unser Zelt in diesen verlassenen Gebäuden aufstellen. Gewarnt sei vor starken Regenfällen im Dezember und Januar. Straßen können hier innerhalb von einem starken Regenschauer für mehrere Tage vollständig unter Wasser stehen.

Halbwegs ernstzunehmende Fahrradläden haben wir nur in Riyadh und Jeddah gefunden, wobei die Betonung auf halbwegs liegt. Ersatzteilsuche dürfte eine Herausforderung sein.

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Maraya: Das Spiegelhaus in der Wüste
Maraya: Das Spiegelhaus in der Wüste

Türkei

Wir sind von Istanbul nach Kappadokien und dann ans Schwarze Meer gefahren.

Mit dem Fahrrad durch Istanbul zu fahren, erhöht das Stresslevel, aber es ist machbar. Auf der asiatischen Seite findet man einen schönen Radweg an der Küste entlang.

Am Schwarzen Meer geht es ständig steil bergauf und bergab, deshalb hatten wir uns nach einem kurzen Abstecher entschieden, durchs Landesinnere zu fahren, was sich wirklich gelohnt hat. Auch Kappadokien ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Bei Trabzon sind wir wieder ans Schwarze Meer gestoßen, von dort bis Georgien ist die Küste leider relativ reizlos.

Die Türkei ist ein wunderbares Land zum Fahrradfahren. Es gibt viele gut ausgebaute Straßen, außerhalb der Städte herrscht wenig Verkehr, die LKW- und Autofahrer verhalten sich sehr respektvoll gegenüber Fahrrädern. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und es gibt wunderschöne Strecken. Überall ist die Wasserversorgung sehr gut, man findet viele Brunnen mit frischem Trinkwasser, ebenfalls gibt es Wasser an Moscheen. Außerdem gibt es in jedem Ort kleine Supermärkte. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und man wird täglich mehrfach zu einem Cay eingeladen. Überraschenderweise wird auf dem Land nur sehr wenig Englisch gesprochen. Sporadisch gibt es auch Campingplätze, allerdings ist es auch nicht schwer geeignete Wildzeltplätze zu finden.

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VAE

Wir sind zunächst von Dubai Richtung Al Ain gefahren, um dann in den Oman zu reisen. Als wir aus dem Oman zurückkamen, reisten wir bei Hatta wieder in die Emirate ein, fuhren wieder nach Dubai, danach Richtung Abu Dhabi und an der Küste entlang nach Saudi Arabien.

Auch wenn teilweise in den Emiraten bereits tolle Radwege gebaut wurden, ist das für Radreisende noch nicht wirklich nützlich, da es kein Radwegenetz durch das Land gibt, sondern hauptsächlich an Radfahren als sportliche Wochenendaktivität gedacht wird. Wer durch das Land fahren will, um beispielsweise in den Oman oder nach Saudi Arabien zu fahren, muss auf dem Highway fahren. Nebenstraßen gibt es auch nicht. Die Highways sind gut ausgebaut und mit komfortablen Seitenstreifen, außerdem nachts beleuchtet. Teilweise haben wir Fahrrad-Verbots-Schilder gesehen, allerdings haben wir keine Probleme bekommen, als wir dies ignorierten. In Dubai führt ein Radweg an der Küste entlang, ansonsten ist es nicht besonders angenehm mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren, da starker Verkehr herrscht und die Autofahrer wenig rücksichtsvoll sind bzw. einem teilweise deutlich zu verstehen geben, dass man als Radfahrer unerwünscht ist. In Dubai herrscht Helm- und Warnwestenpflicht und grundsätzlich ist das Fahren auf der Straße verboten. All dies wird aber nicht kontrolliert.

An Moscheen und auch anderen zentralen Stellen in Orten findet man Wasserspender mit gefiltertem und gekühltem Wasser, auch Supermärkte sind in Orten und an Tankstellen zu finden. Teilweise ist das Land allerdings sehr dünn besiedelt und es muss gut Vorausgeplant werden. Im Notfall kann man aber auch LKW- oder Autofahrer an Parkplätzen um Hilfe bitten.

Wildzelten in den Emiraten funktioniert nicht reibungslos. In Parks ist es nicht immer möglich, da diese Nachts schließen. Auch an Tankstellen scheint es grundsätzlich verboten zu sein. Auch manche Strände schließen nachts. Sich irgendwo in die Wüste zu stellen ist natürlich kein Problem.

In Dubai gibt es einige Fahrradläden im hochpreisigen Segment. Der Fahrradmarkt ist in den Emiraten aber ein ganz anderer als in Deutschland oder Europa, was die Ersatzteilsuche für ein Reiserad deutlich erschwert.

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