Unsere Langzeit-Fahrradreise führt uns entlang der Ostkarpaten im Grenzgebiet zum Braunbären-Land und ins Haus einer wahrhaft gastfreundlichen Familie
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Tag 407 bis 411 (14.05.23 bis 18.05.23)
Distanz: 399 km (∑ 21.070 km)
Höchster Punkt: 510 m
Tiefster Punkt: 160 m
Rauf: 2.610 m
Runter: 2.870 m
Zwar zeichnet sich Rumänien durch liebliche Landschaften, pittoreske Dörfer und unberührte Natur aus, was es zu einem lohnenden Urlaubsziel macht. Zum Radfahren eignet es sich aber nur bedingt, da auf den Hauptverkehrsrouten, die trotzdem schmal und in schlechtem Zustand sind, rücksichtslos der motorisierte Individualverkehr an uns vorbei donnerte. Wir planten unseren weiteren Routenverlauf in Richtung Norden daher etwas zickzackig, überwiegend durch das untergeordnete Straßennetz. Dies brachte uns in Summe für die restliche Rumäniendurchquerung etwa 50 Kilometer mehr ein, sollte am Ende aber auch nicht unser größter Umweg bleiben.
Das Wetter war mittlerweile freundlicher geworden und es ließ sich tags wie nachts draußen ganz gut aushalten und so radelten wir an noch unberankten Hopfen-Klettergerüsten und kleinen Fischteichen, an denen mehr Angler saßen, als Fische in den Teich passten, vorbei Richtung Norden. Die Dörfer trugen auch hier teilweise noch deutsche (und ungarische) Zweitnamen, doch mit den Kirchenburgen war es bald vorbei. Sonntags dröhnte laute Musik aus den Häusern (sofern sie von Romafamilien bewohnt waren) und alle saßen draußen oder waren im Dorf unterwegs.
Da uns die letzte Begegnung mit dem Bär zwar nicht in Angst und Schrecken, aber doch etwas Respekt eingeflößt hatten, recherchierten wir, wo genau Bären in Rumänien anzutreffen wären. Wir fanden eine Karte von Umweltverbänden, die leider schon einige Jahre alt war und erfuhren, dass wir uns sozusagen im Bären-Grenz-Gebiet bewegten. Klar wir fuhren ja auch am Rande der Ostkarpaten entlang nach Norden und die Bärenpopulation hat sich in Europa in den Karpaten am stärksten etabliert. Wir informierten uns außerdem über Verhaltensregel, beschlossen aber, dass die Dreiecks-Lager-Regel für uns nicht umsetzbar war: Schlafen, Essen und Lagern solle in einem Dreieck mit jeweils 100 Meter Abstand erfolgen. Unsere Räder 100 Meter vom Zelt entfernt zu parken, war ausgeschlossen, da wir nach wie vor mehr Angst vor Diebstahl, als vor dem Bären hatten. So versuchten wir, wie gehabt, nur die Lebensmittel entfernt vom Zelt zu lagern, lernten aber, dass der Bär auch von Zahnpasta angelockt wurde und waren nun unsicher, ob er womöglich auch auf unsere intensiv nach Weichspüler riechende frische 8-Euro-Wäsche abfahren würde und überhaupt könnten ja alle unsere Sachen interessant für ihn riechen. Zumindest sollte ihn unser Lagerfeuer, dass wir nun tatsächlich nur noch zur Abschreckung, nicht mehr wegen der Kälte entfachten, fernhalten.
Als Tilmann dann kurz vorm ins Bett gehen noch ein Stück Autoreifen ins Feuer warf und die Funken 2 Meter in die Höhe schossen, sodass wir wiederum Angst um unser Zelt bekamen, fühlten wir uns jedenfalls, als ob wir dem Bär eindeutig mitgeteilt hätten, dass er hier nichts zu suchen habe. Sicherlich blieb deshalb die Nacht auch ruhig und wir hörten nicht erneut das grummelige Grunz-Brummen.







Der kommende Tag plätscherte so dahin, während die Landschaft langsam an Reiz verlor, als wir in waldarmes brach liegendes Agrarland vordrangen. Zum Abend hin hatte sich der Abstand zwischen uns beiden immer mehr vergrößert, sodass es an Tilmann war alleine einen geeigneten Schlafplatz auszuwählen. Die Auswahl war nicht groß und so wurde es ein etwas uncharmanten Zeltplatz zwischen Feldern und neben einem Gasleitungszugriffspunkt, der mit Roundup vor der feindlichen Übernahme durch die Natur geschützt worden war. Roundup/Glyphosat ist übrigens in Rumänien nach wie vor sehr verbreitet, dort wo man mit dem Freischneider nicht mehr weiterkommt.
Um sich in dieser relativen Tristesse ein wenig Erheiterung zu verschaffen, ersann er einen harmlosen Schabernack, um Julia aufs Korn zu nehmen. Er hatte unterwegs eine Puppe gefunden, die nun als Requisite für die kleine Neckerei zum Einsatz kam. Als Julia schließlich heranrollte, erzählte er ihr, dass ihn unser Nachtlager an einen Found-Footage-Film erinnere, der als einziger Film dieser Gattung, als derjenige gälte, bei dem nicht ausgeschlossen sei, dass es sich um authentische Aufnahmen und tatsächlich keine Fiktion handelte. Der Horror begann in diesem Film am Morgen nach der Nacht an diesem so frappierend ähnlich aussehenden Platz, als die Gruppe junger Ausflügler vor ihrem Zelt eine Puppe gefunden hatten. Da Julia aber schon am Abend noch einmal das Zelt öffnete, als es noch hell war entdeckte sie die Puppe sogleich und war lediglich mäßig amüsiert. Immerhin fiel der Puppe bei Berührung noch der Kopf ab und ließ sich dann eine Weile nicht mehr auffinden, was immerhin den Hauch eines leichten Grusels aufkommen ließ. Ja, auch so verbringen wir Teile unsere Zeit miteinander.
Da wir nun laut Bären-Karte eindeutig nicht mehr im Bären-Gebiet waren und außerdem zwischen Feldern in Nachbarschaft einer Gasleitung lagerten, hatten wir beschlossen in dieser Nacht auf ein Feuer zu verzichten. Auch mit der Lebensmittellagerung gaben wir uns keine wirkliche Mühe.
Doch als wir am nächsten Tag zusammenpackten, kam ein Ranger in seinem Pickup angefahren, der und erzählte, dass der Bär sich in den letzten Jahren bereits in dieses Gebiet ausgebreitet hatten und erst vor ein paar Tagen in einer Schafherde ein Massaker angerichtet hatte, dass wir uns nun auf Video ansehen mussten. Selbstverständlich beklagte der nette Ranger die Ausbreitung der Bären und den Umstand, dass dieser auch nicht gejagt werden dürfe. Das sinnlose und blutrünstige Töten der Schafe schien ihm dafür Argument genug, als ob der Mensch, der dem Bären ja ursprünglich den Lebensraum nahm, nicht das weitaus brutalere Tier auf diesem Planeten wäre, dem dringend Einhalt zu gebieten ist.








Mal wieder fuhren wir durch Nebel und Nieselregen. Die Umgebung wurde eigentlich wieder wunderschön, doch durch diesen Schleier, konnten wir die unzähligen kleinen Seen kaum sehen und erst gar nicht genießen. Wie bereits berichtet, störte die Rumänen dieses schlechte-Laune-Wetter kaum, vor allem hielt es sie nicht davon ab ihrer anscheinend allerliebsten Outdoor-Aktivität nachzugehen, die rein gar nichts mit Bewegung zu tun hat: Dem Angeln. Als der Regen dann doch etwas stärker wurde, harrten wir unter einem Vordach des ortansässigen Magazin Mixt aus.
Zwar hellte sich der Himmel etwas auf, doch unsere Laune wollte es ihm nicht so recht gleich tun. Wir lasen gerade den Post von Instagram Post von Lauren & Laurien darüber, dass sie in Rumänien bisher die grandioseste Gastfreundschaft erlebt hatten und ihnen sogar Geld geschenkt wurde. Wir rieben uns ein wenig verwundert die Augen und vermuteten eine regionale Abhängigkeit und, dass das Multikulti in Siebenbürgen eine erhöhte Xenophobie zur Folge gehabt hatte. Doch dann schlug an diesem Tag die rumänische Gastfreundschaft endlich auch bei uns zu und wurde uns zunächst mit der Überreichung zwei köstlicher frischgebackener Pfannkuchen bewiesen, als wir an einer Kirche rasteten. Als wir beim Aufbrechen noch nach Wasser fragten, bekamen wir obendrein noch eine Flasche Tuica geschenkt.
Am Abend aber fand unser rumänisches Gastfreundlichkeitserleben (nicht Gastfreudigkeit) seinen Höhepunkt. Nachdem wir die etwas unansehnliche Stadt Dej hinter uns gelassen hatten (hier hatten wir nach langer Zeit mal wieder einen Radreisenden getroffen, einen Holländer) und Tilmann sich verfahren, indem er irrtümlich auf der Hauptstraße einfach weiter geradeaus gefahren war (12 km zusätzlich), wollten wir auf einer schöne Strecke am Ufer der Someș ein Lager suchen. Die Someș war übrigens vom Cyanid-Unfall in Baia Mare im Januar 2000 betroffen. Davon sahen wir zwar nichts, wollten uns allerdings wieder etwas vorsichtiger bezüglich des Bärs verhalten. Daher beschlossen wir in einem Dorf nachzufragen, ob wir auf einem leerstehenden Grundstück zelten könnten. Der Mann, der gegenüber an sein Tor getreten war und Deutsch konnte, lehnte dies entschieden ab, was uns zunächst fast ein wenig rüde erschien. Wir ahnten nicht, wie wir uns dabei getäuscht hatten. Denn fast im selben Atemzug lud er uns ein, wir sollten doch bei ihm und seiner Familie im Garten unterkommen. Bald waren alle versammelt: Vater, Mutter und zwei Söhne, die sich alle ganz herzlich um uns kümmerten. Und es schnell war klar, dass es nicht beim Zelten im Garten bleiben sollte. Sie wollten alle im Wohnzimmer zusammenrücken und das Schlafzimmer der Eltern für uns frei machen! Dann zeigten sie uns ihre Hühner und Ziegen, beeilten sich die Dusche zu reparieren und bereiteten ein leckeres Abendessen aus köstlichem frischen Gemüse und einer Grüner-Salat-Suppe.
Erst vor sechs Wochen war die Familie aus Österreich wieder zurück nach Rumänien gezogen, wobei 6 weitere bereits erwachsene Kinder zum Teil in Österreich geblieben waren. Die Verständigung war dementsprechend einfach, da alle gut Deutsch sprachen. Für uns etwas kurios war, dass einer der beiden Söhne klar mit steyerischem Akzent und österreichischer Wortwahl sprach („Und mit dem Geld geht’s sich’s aus?“), der andere sich aber eindeutig hochdeutsch mit uns verständigte. Die evangelische Familie schien uns gleich in ihr Herz zu schließen und wir fühlten uns mehr als willkommen, genossen den gemeinsamen Abend und freuten uns schließlich noch über eine kurze Darbietung am Akkordeon. Wir sprachen über ihr Leben in Österreich, aber auch über ihre Kindheit und Jugend in Rumänien, als es noch keine Elektrizität und kein fließendes Wasser gab und viele Menschen unter Ceausescu Hunger litten. Ganz nach unserem Geschmack ging es früh zu Bett, doch zuvor wurden wir wie selbstverständlich dazu aufgefordert mit der Familie das Vater Unser auf Deutsch zu beten. Ein Glück, das wir dieses können, auch wenn wir es zwar nicht mit Überzeugung aber unserer Gastgebern zu Liebe mit beteten.
Vor dem Hintergrund einer so herzlichen Willkommenskultur dehnten wir auch am nächsten Morgen das Frühstück aus, während neben uns die wenige Tage alten Küken unter der Infrarotlampe vor sich hin zwitscherten.













So hatten wir der Sonne genug Zeit gegeben, die Oberhand gegenüber den Regenwolken zu gewinnen und fuhren weiter den Fluss entlang, durch kleine Dörfer ohne viel Verkehr. Doch der Tag sollte nicht so freundlich bleiben und behielt noch einen Anstieg bei Regen auf einer vielbefahrenen Straße bereit, den wir bei einem Besuch in einer Pizzeria verdauen wollten. Auch der Abend blieb ungemütlich und so suchten wir wegen drohendem Regen nach einem schützenden Überdach. Die Wahl fiel schließlich tatsächlich auf unter einer Brücke, die bei unserer Ankunft erstaunlich wenig befahren wirkte. Lediglich mussten wir jede Menge Glasscherben aus dem Weg fegen, aber dafür hatten wir ja seit Saudi-Arabien bzw. schon seit dem Iran einen praktischen Handfeger dabei. So schien der Platz erst ok, erwies sich dann aber als doch besonders schlechte Wahl, denn die bei unserer Ankunft ruhig wirkende Straße war nachts doch von einigen LKWs befahren, die über die Brücke rumpelten. Schließlich setzte auch noch Regen ein und dieser wurde seitlich vom Wind bis unter die Brücke geblasen. Wir hatten aus Platzmangel und in der Erwartung eines übergeordneten Regenschutzes nur das Innenzelt aufgebaut und mussten nun bei Wind, Regen und im Schlafanzug noch irgendwie das Überzelt aufbauen und mit improvisierten Befestigungselementen versehen.
Immerhin gelang es Tilmann unter einigen Mühen, die nun seit Tagen mitgeführten und bereits zweimal nicht zum Zuge gekommenen Kartoffeln im Feuer zu garen, was uns ein leckeres Abendessen und auch noch Ergänzung fürs Frühstück und Mittagessen am nächsten Tag bescherte.










Es blieb regnerisch und wurde zu allem Überfluss auch wieder kalt. Um unsere letzten Lei und Bani unters Volk zu mischen und uns aufzuwärmen, steuerten wir am nächsten Morgen zunächst das nächstbeste Café an und hatten einige Mühe uns dort wieder aus den Sesseln hochzuhieven, um dann im Nieselregen auf einer der ätzenden Hauptstraße Richtung Grenze zu fahren.
Wir verfolgten einen im Rückblick betrachtet recht unsinnigen Plan: Auf direktem Weg Richtung Norden lag die Ukraine und nach einigen Recherchen waren wir zu dem Schluss gekommen, dass wir in diesem äußerst westlichen Teil des Landes, in Transkapatien, keinerlei Kontakt mit russischen Raketen bekommen würden. Hier war seit Kriegsbeginn nur einmal im Juli 2022 eine Rakete eingeschlagen ohne Zivilisten oder Militärs zu verletzen. Auch viele Ukrainer haben hier Zuflucht gefunden. Wir wollten uns dort auch nur zwei halbe Tage und eine Nacht (in einem spottbilligen Motel, dass wir bereits bei booking gebucht hatten) aufhalten und das größte Land, das vollständig in Europa liegt, auf nur etwas mehr als 100 Kilometer streifen.
Die Straße zur Grenze war leider ein Graus und als wir schließlich aus Rumänien ausreisten, fragten uns die Grenzbeamtinnen verwundert, ob wir uns sicher seien, bei dem was wir taten und dass sie sich nicht sicher seien, ob wir mit den Rädern in die Ukraine einreisen dürften. Wir durften nicht. Der ukrainische Soldat, der auf Höhe des Grenzsteins die Einreisewilligen vorsortierte, war erwartungsgemäß überrascht und rief seinen Vorgesetzten herbei. Dieser erklärte uns, dass wir mit allem motorisierten einreisen könnten, nur nicht mit dem Fahrrad. Wenn wir es richtig interpretierten, schlug er sogar vor, dass wir einen Transporter oder LKW um Mitnahme bitten könnten. Wir wollten aber unseren eigenen Regeln treu bleiben (nur im äußersten Notfall werden wir multimodal) und reisten wieder in Rumänien ein. Der Grenzbeamte auf der Einreiseseite schien regelrecht verärgert über unsere Torheit. Doch vielleicht sollte es nicht die größte Torheit, oder knapp vereitelte Torheit, an diesem Tag geblieben sein.
Wir mussten nun diese unschöne Straße ein gutes Stück wieder zurück fahren. Glücklicherweise entdeckte Tilmann nach einigen Kilometern einen nicht markierten, aber perfekten Radweg, der von der Landstraße abzweigt und direkt Richtung ungarische Grenze führte. Der Radweg verlief auf einem Damm durch ein riesiges sumpfiges Naturschutzgebiet, die Sonne traute sich manchmal heraus und so konnte man dann auch fast den Gegenwind ignorieren und wieder Spaß am Radfahren finden. Tilmann wollte sich nicht damit abfinden, nun wieder 40 Kilometer zurück zum offiziellen Grenzübergang nach Ungarn zu fahren und obwohl unserer Recherchen ergeben hatten, dass zwei kleinere davor liegende Grenzübergänge nur am Wochenende oder gar nicht mehr geöffnet hatten, wollte er diese anfahren und es dennoch probieren.
Zunächst wurde seine Zuversicht auch wieder geweckt, als er durch ein Schild an einer Kreuzung des Radwegs auf den 3 km entfernten Radweg-Grenzübergang hingewiesen wurde. Dann aber die Ernüchterung wenige hundert Meter vom Dreiländereck Rumänien-Ukraine-Ungarn: Ein Schild mit „Betreten des Grenzgebietes verboten“. Da ein im selben Moment eintreffendes Vater-und-Sohn-Gespann auch kein „ach das muss man nicht so ernst nehmen“ Signal aussendeten kehrte er um zum in trügerischer Absicht nicht demontierten Wegweiser, wo er wieder auf die hinterherhinkende Julia traf.
Beim zweiten kleinen Grenzübergang schien alles recht friedlich, keine besonderen Hinweise, keine Menschen, die uns in der letzten Ortschaft aufhielten und dann standen da plötzlich nur zwei Betonklötze auf der Straße, die für uns eigentlich kein wirkliches Hindernis darstellten. Vor dieser Barrikade war noch eine nach links und rechts aufschwingende Schranke, aber die, die beiden Flügel zusammenhaltende Kette fiel einfach nach unten herab bei Berührung und die Flügel schwangen von alleine auf.
Vielleicht waren wir bereits etwas müde zu diesem Zeitpunkt und wägten unsere Entscheidung nicht gut genug ab, aber wir konnten uns einfach nicht vorstellen, dass wir Probleme bekommen könnten, wenn wir unsere Räder an diesen beiden Betonklötzen vorbeischoben und dann einfach weiter des Weges fuhren. Immerhin waren wir EU- bzw. Schengen-Bürger und gedachten innerhab der EU in den Schengenraum einzureisen. Unser Pass bescheinigte uns Freizügigkeit in dieser Staatengemeinschaft, was sollte also passieren?
Wie haben wir uns wohl entschieden? Da es sich hier ja sowieso um eine fiktive Geschichte handelt, könnt ihr sie mitgestalten. Was meint ihr, sollen wir über diese Grenze gegangen sein oder sollen wir einen weiteren Umweg bis zum nächsten offiziellen Grenzübertritt auf uns genommen haben? Schreibt es in die Kommentare! Die Auflösung folgt im nächsten Beitrag aber nur wenn wenigstens 10 Personen ihr Votum abgeben.
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Hier könnt ihr unsere bisher zurück gelegte Route und (meistens) unseren aktuellen Standort sehen.
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Ihr seid über die Grenze und es gab Ärger?
Hallo Zusammen, natürlich wurde die Grenze überquert.
Es gab Ärger und eine kostenlose Übernachtung auf Staatskosten, bis das Vergehen aufgeklärt wurde 😉
Weiterhin alles erdenklich Gute!!
Hallo Zusammen, natürlich wurde die Grenze überquert.
Es gab Ärger und eine kostenlose Übernachtung auf Staatskosten, bis das Vergehen aufgeklärt wurde 😉
Weiterhin alles erdenklich Gute!!
Da ihr rechtschaffene gesetzestreue Bürger und Bürgerin seid, kam für Euch ein Umgehen bzw. Umfahren von dieser eindeutigen Sperrung mit Betonklötzen natürlich nicht in Betracht. So seid ihr den Umweg gefahren und konntet somit weitere Kilometer fürs Stadtradeln sammeln 😉.
Spaß beiseite. Hier stand ja kein Verbotsschild. Natürlich, Jede und Jeder mit Fahrrad wäre hier weiter gefahren, ich auch. Das ihr nun im Gefängnis sitzt und sich Amnesty international für Euch einsetzen muss, da die Ungarn gegen illegale Flüchtlinge vorgehen und Euch das Pushback droht ist natürlich bitter.🥺
Jetzt bin ich auf die Story gespannt wie ihr es dann doch noch weiter nach Norden geschafft habt 😅.
Also ich wünsche mir dass ihr rechtschaffene EU-Bürger seid und den kleinen Umweg noch in Kauf genommen habt. Wäre ja nicht der erste!
Ihr seid dort über die Grenze gefahren, nach 5 Km wurdet ihr zurück geschickt und ihr seid zum nächsten Grenzübergang gefahren.
Ihr habt das Google Buch zu Rate gezogen und seid den Umweg zum offiziellen Übergang gefahren, um keine Straftat zu begehen.
Augen zu und durch. Und wenn die Polizei kommt selbe Taktik!
Ihr seid natürlich weiter geradelt, habt nach einigen Kilometern aber Ärger mit der Ungarische Polizei bekommen, da ihr den notwendigen Internationalen Fahrradführerschein nicht dabei hattet, den Viktor Orbam Anfang 2023 eingeführt hat.
Auf keinen Fall seid ihr freiwillig den Umweg gefahren. Da muss euch schon jemand aufgehalten haben.
Vorsicht,mit den ungarischen Behörden ist nicht zu spaßen. Wer schon mal dort war oder gar die Einstellung der Rumänen zu ihren Nachbarn erfahren hat, fürchtet ein Experiment. Also Umweg um des lieben Friedens willen
Grenzüberschreitung trotz Gefahr in Verzug
Ihr seid zu zweit und nicht alleine… ihr traut euch natürlich was!