viele bemerkenswerte eindrücke ganz unterschiedlicher natur 🇮🇱

In der heiligen Stadt

Tag 340 bis 346 (8.03.23 bis 14.03.23)
Distanz:164km
Höchster Punkt: 850 m
Tiefster Punkt: -380 m
Rauf: 3.100 m
Runter: 2.840m

Nicht nur im wahrsten Sinne sondern ebenfalls im Übertragenen ging es weiter mal hoch, mal runter, mal holprig, mal flüssig durch Israel. Wir wurden hin und her geworfen zwischen aufrüttelnden Eindrücken und körperlichen Höchstleistungen. Mit den letztgenannten soll auch diese Geschichte beginnen: Das absolut Schlimmste am Fahrradreisen, ist, wenn man schieben muss. Klar, lieben wir unsere Fahrräder, falls einige von euch nun das alte Sprichwort in den Sinn kam, aber unsere schweren Reiseräder mit viel Gepäck einen steilen Berg über eine steinige Pfade zu schieben, hassen wir. Diese steinige Straße war sogar so steil und aufgrund des feinen Gerölls so rutschig, dass wir die Fahrräder teilweise sogar nacheinander gemeinsam hinauf schieben mussten. Das passierte uns hier zum ersten mal, nachdem wir in Armenien durch die Hölle gegangen waren. Bald taten uns die Arme und die Rücken weh und wir mussten zum Trost all unsere Schokolade aufessen. Immerhin hatten wir uns diese nach erfolgloser Suche nach einem Lebensmittelgeschäft an einer Tankstelle für einen akzeptablen Preis erwerben können und einem Restaurant konnten wir etwas Brot abschwatzen.

Diese steile Straße wollte jedenfalls nicht enden, obwohl die zwei Tafeln Schokolade schon komplett verspeist waren und als wir die Spitze erreichten und uns auf einen erholsamen Abstieg freuten, mussten wir feststellen, dass wir über den durch Felsen unterbrochenen Weg ebenfalls schieben mussten. Erstaunlicherweise schafften wir es bis zu dem sagenhaft in einem Canyon gelegenen griechisch-orthodoxen Kloster, das über einem Fluss thront, umringt von mit Höhlen durchlöcherten Felswänden. Dieser Schönheit konnten wir kaum gebührend Beachtung schenken, denn wir schleppten uns mit letzter Kraft in den kleinen öffentlichen Klostergarten und fielen erschlafft in uns zusammen.

Während wir unsere Wunden leckten, beobachteten wir das bizarre Treiben rund um diesen Ort der spirituellen Besinnlichkeit. Ein kleines Holztürchen bildete den Eingang zu dem imposanten Kloster. Dahinter leben noch elf praktizierende Mönche und eine Besichtigung ist nur zu begrenzten Zeiten und nur für Männer möglich. Ab und an schaute ein Männlein mit einer Strickmütze aus dem Kloster (wir nannten ihn bald den Portalwächter), ein paar Mönche kamen vom Einkaufen zurück und schließlich gesellte sich ein Deutsch sprechender Mönch zu uns, weil er auf unsere Fahrräder aufmerksam geworden war. Es stellte sich heraus, dass er ein Mönch aus Rumänien war, der an einer Art Fastenzeit-Austauschprogramm teilnahm und zum Beten hier war. Wir sprachen kurz mit ihm und nutzen die Gelegenheit zu fragen, ob wir im Klostergarten übernachten dürften. Er versprach den Abt zu fragen.

Mittlerweile bangten wir, ob Julia und Marc, mit denen wir ja hier verabredet waren und die die gleiche Strecke gewählten hatten. Eigentlich war es andersherum, sie hatten uns überhaupt erst auf die Idee gebracht, so zu fahren und unsere Lebensmittelsuche und ein falscher Abzweig, den bikeandfree nahmen, führten dazu, dass wir uns gleich zu Beginn verloren hatten. Als Julia eine kleine Runde drehte, sah sie die beiden mit leidenden Blicken den holprigen Weg entlang kommen. Die Stimmung bei den beiden war ähnlich wie unsere bei unserer Ankunft, zwei Stunden zuvor. Natürlich musste bei beiden Paaren zunächst ein Schuldiger gefunden werden, auf den man sauer sein konnte. In beiden Fällen mussten die Julias dran glauben, doch die etwas später gemeinsam gekochten Nudeln, die in Unmengen verspeist wurden, können als Friedenspfeife angesehen werden.

Als wir gerade nach der Ankunft der beiden beieinanderstanden und aufgeregt über jeden Felsbrocken jammerten, über den wir gerade noch die Fahrräder hieven mussten, hörten wir plötzlich eine Stimme, wie aus dem Nichts zu uns sprechen. Wir blickten um uns, doch konnten weit und breit keinen Menschen erblicken. Wer sprach da zu uns? Hatten wir eine Vision, eben wie der heilige Saba, der dieses Kloster aus diesem Grund hier erbaut hatte? Doch dann wurde uns klar, dass die Stimme durch die kleinen Klostertür drang. Der rumänische Mönche teilte uns durch die Tür mit (er konnte oder durfte diese anscheinend nicht mehr öffnen), dass wir gerne rund um oder im Klostergarten übernachten dürften, aber auf uns selbst aufpassen müssten. Er sah sich wohl genötigt, dies hinzuzufügen, da einer der Mönche erst kürzlich von hier herumlungernden arabischen Kindern mit Steinen beworfen wurde.

Wir hatten die bizarre Situation mit den Kindern und auch Erwachsenen, die sich um dieses Kloster versammelt hatten, bereits beobachtet und auch wenn wir davon nicht sonderlich begeistert waren, sahen wir uns dieser durchaus gewachsen. Offensichtlich hatten sich hier einige Menschen aus dem naheliegenden Dorf in improvisierten Hütten und Zelten niedergelassen und boten Touristen Tee, Kaffee, Süßriegel und Taxi-Fahrten an. Uns wurden ebenfalls mehrfach andere Schlafplätze angeboten. Da wir dankend ablehnten, wurde uns erklärt, wir dürften nicht im Klostergarten schlafen. Als wir erklärten, die Mönche hätten es uns erlaubt, wurde uns erklärt, dass die Polizei kommen würde und es außerdem Schlangen gäbe. Als wir auch dieses nicht ernst nahmen, standen die Männer noch eine Weile ratlos neben uns ohne etwas zu sagen und gaben schließlich auf.

Am nächsten Morgen versuchte dennoch ein Mann 10 Dollar an uns zu verdienen, mit der Behauptung, er habe die Nacht über auf uns aufgepasst. Tatsächlich war nachts mindestens zweimal jemand am Rande der Schlucht in der der Klostergarten lag aufgetaucht und hatte die Zelte und die Umgebung mit einer starken Taschenlampe abgestrahlt. Für den Fall wir hätten uns auf diesen selten dämlichen Abzocke-Versuch eingelassen, hätte es sich in gewisser Weise ja um eine Schutzgelderpressung gehandelt. Denn der angeblich bereitgestellte Schutz wäre ja nur gegen die selbe Gruppe von der er auch gewährt wurde überhaupt erforderlich gewesen.

Auch die Kinder mit ihren Tee und Kaffee angeboten, ließen uns nicht aus den Augen. Der Tür-Mönch versuchte sie einige Male zu vertreiben, doch dann kletterten sie nur schnell eine Balustrade hoch und kaum schaute er weg, schlichen sie sich aus einer anderen Richtung wieder in den Kessel, an dessen Boden sich der Klostergarten befand. Wir fühlten uns aufgrund dieser speziellen topografischen Lage, wie in einem Amphie-Theater, während wir unten saßen und von allen Rängen aus beobachtet wurden. Die Mönche waren von der Anwesenheit dieser Menschen auf ihrem Grund und Boden offensichtlich nicht begeistert, konnten sich aber auch nicht wehren. Der rumänische Gastbruder verglich das illegale Siedeln der arabisch stämmigen Sicherheits- und Gastronomiekräfte auf rechtmäßig erworbenen Grund und Boden des Klosters mit den Zigeunern (Zitat) in Rumänien.

Von Steinwürfen blieben wir verschont und als wir gerade bereit waren aufzubrechen, betrat eine Gruppe erleuchteter Pilger-Touristen die Arena und im Handumdrehen waren wir umringt von ihnen und wohnten dem Gottesdienst bei, der spontan im Klosterhof abgehalten wurde. Der Portal-Wächter schenkte uns noch ein kleines Tütchen mit getrocknetem Basilikum zum Abschied und wir nahmen den steilen Berg in Richtung Bethlehem in Angriff.

Es war ein erneuter Kampf gegen den Wunsch, das Fahrrad den Abhang hinunter zuschmeißen und sich einfach erschöpft ins Gras zu legen. Nach nur 3 Kilometern und bereits 500 erklommenen Höhenmetern erreichten wir das nahegelegene Dorf. Zunächst waren wir erschüttert über die Unmengen an Müll, die an den Hängen klebten und sich am Rande des Dorfs aufhäuften. Auch der Bach, der sich hätte unterhalb des Klosters lieblich durch das Tal schlängeln sollen, war eine einzige Kloake, dessen Ufer nur aus einer dicken Schicht Plastik bestand. Hier sahen wir nun den Ursprung dieses bedauerlichen Zustands. Kaum fuhren wir in das Dorf, kamen uns zahlreiche Kinder entgegengelaufen (während einer Zeit, wo man sie eigentlich in der Schule hätte vermuten müssen) und riefen „Money, money, money“. Wir lehnten freundlich ab, was zumindest in einem Fall einen angetäuschten Hammer-Wurf nach sich zog. Kaum hatten wir dieses Kinder-Viertel verlassen, wurde die Straßenqualität unfassbar schlecht und der Verkehr nahm exorbitant zu, dabei ging es fast die ganze Zeit weiterhin steil bergauf.

Wer sich Bethlehem als einen besinnlichen Ort vorstellt, der die Vorstellung zulässt wie dereinst Maria und Josef samt Esel von Tür zu Tür gingen und schließlich die Krippe fanden, der täuscht. Die Stadt ist ein einziger Auto-Stau: Stoßstange an Stoßstange quält sich der Verkehr durch enge Straßen zwischen schäbigen Wohnblocks, begleitet durch ein Dauerhupkonzert. Doch als wir uns der Altstadt nährten, war es für einen Moment lang still und die zahlreichen Kirchenglocken begannen gerade zu läuten. Seit vielen Monaten hatten wir dieses Geräusch nicht mehr gehört und auch wenn wir uns keiner Kirche verbunden fühlen, freuten wir uns dann doch über diese vertraute Musik, bis das laute Hupen um uns wieder die Oberhand gewann.

Es war fast unmöglich in die Altstadt zu gelangen: Wir schlängelten uns fluchend zwischen den im Stau stehenden Autos und den vollen Gehwegen hindurch und landeten schließlich inmitten des Marktes, der dort in den engen Gassen von der palästinensischen Bevölkerung rege genutzt wird. Vor lauter Trubel hatten wir die Kirche, die am angeblichen Geburtsort von Jesus erbaut wurde einfach übersehen und waren daran vorbeigefahren. Nachdem wir unsere Räder durch das Markttreiben geschoben hatten, fanden wir sie dann doch noch und statteten ihr diesen obligatorischen Besuch ab.

Uns saß bereits die Weiterfahrt im Nacken. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen heute eine größere Runde zu fahren, entschieden uns dann aber den kürzesten Weg zu unserem anvisierten Schlafplatz zu nehmen. Dieser führte uns von Bethlehem direkt Richtung Jerusalem, entlang an der Mauer, die Israel völkerrechtswidrig zwischen sich und der Westbank errichtet (hat).Wir mussten dies an einem Check-Point durchqueren, an dem wir eine Weile warten mussten (was vermutlich auch zu dem Stau in ganz Bethlehem beitrug) und unsere Pässe kontrolliert wurden. Peinlicherweise hatten wir unsere separaten Visa-Zettel nicht griffbereit und obwohl wir den Soldaten vorschlugen die hinter uns wartenden abzufertigen während wir diese heraus kramten, ließen diese uns irgendwann entnervt passieren (da wir aus Deutschland sind). Auch in Jerusalem rauschte uns weiterhin der Verkehr um die Ohren, es wurde weiterhin viel gehubt und ging wieder bergauf. So kamen wir auch an diesem Abend völlig fertig im Jerusalem Forest an, in dem man offiziell zelten darf und der genau neben der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem liegt.

Diese besuchten wir allerdings erst erholt am nächsten Morgen. Viele der dort im Museum sehr ausführlichen und anschaulichen Informationen über den Holocaust sind uns selbstverständlich bekannt, doch die Zeitzeugen-Interviews, die dort zu sehen waren und Erläuterung der hochprofessionelle Vernichtungsmaschinerie erschüttern uns dennoch erneut. Während wir die Bilder der umzäunten Ghettos anschauten, konnten wir nicht verdrängen, dass auch wir gestern erst durch eine Mauer gefahren waren, die Menschen voneinander trennt. (Natürlich wissen wir, dass jeder Nazi-Vergleich immer Fehl am Platz ist und dies soll auch kein Vergleich sein.) Leider verhindert die hohe Zahl an Besuchern und deren nicht Beachtung verschiedener Verhaltensregeln wie das Fotografierverbot, dass man den Ort mit der nötigen Konzentration und Ruhe auf sich wirken lassen kann.

Mittags trafen wir uns dann noch mit Noam, einem Couchsurfer, der uns zwar nicht beherbergen konnte, uns aber gerne treffen wollte. Das lag auch daran, dass er ebenso wie wir dereinst, für das Umweltministerium arbeitete. Er konnte uns dann auch erläutern, wer sich um Umweltschutz in den palästinensischen Gebieten kümmert (wir hatten immer noch den komplett verseuchten Bach im Kopf): Da es sich um von Israel besetztes Gebiet handelt, sieht internationales Recht vor, dass die Besetzer sich ebenfalls um den Umweltschutz kümmern müssen. Die palästinensischen Gebiete sind in 3 verschiedene Zonen aufgeteilt (A, B, C), in denen Israel jeweils mehr oder weniger Einfluss nimmt. Die A-Gebiete stehen unter vollständiger Kontrolle der palästinensischen Autonomiebehörde und lassen wie die B-Gebiete keinen Zutritt von israelischen Staatsbürgern zu, wo die Palästinenser die administrative und Israel die Sicherheitskontrolle ausübt. Das C-Gebiet steht sowohl zivilrechtlich als auch in Sicherheitsbelangen unter israelischer Kontrolle und besteht vor allem aus dünn besiedelten Landstrichen, palästinensischen Dörfern und israelischen Siedlungen. Palästinenser dürfen übrigens nur mit einer Visa ähnlichen Genehmigung nach Israel einreisen. In den C-Gebieten obliegt der Umweltschutz dem israelischen Militär.

Mittlerweile hatten wir dann doch das dringende Bedürfnisse nach 7 Tagen und vielen schweißtreibenden Höhenmetern einmal wieder richtig zu duschen und brachen auf zu unserem Host auf, den uns das portugiesisch-brasilianische Traveller-Pärchen, das wir in Eilat kennengelernt hatten, vermittelt hatte. Wir wussten deshalb schon, dass die Location einmalig sei, der Aufenthalt dort allerdings auch etwas seltsam. Und so kam es dann auch.

Zunächst müssen wir aber noch von einer unserer großen Dummheiten dieser Reise berichten. Mittlerweile haben wir ja gelernt, nicht mehr zu misstrauisch zu sein, denn bisher haben es 99,9 Prozent der Menschen, die wir auf dieser Reise getroffen haben, gut mit uns gemeint. Doch nun geschah etwas, was uns doch etwas stutzig machte: Kurz nach unsrer Abfahrt aus Midreshet Ben Gurion erhielten wir auf Instagram eine Nachricht eines Jerusalemer Hotels, es wolle mit uns kooperieren und bot uns drei Nächte „OTH“ (versucht das mal zu googlen) in Gegenleistung zu etwas Werbung auf unserem Instagram-Kanal an. Wir fühlten uns nicht nur gebauchpinselt, sondern sahen uns schon von Stadt zu Stadt reisen und in den besten Hotels absteigen, während wir ein bisschen Werbung machten. Dieses Traum währte allerdings nur kurz als uns wieder einfiel, dass wir ja nur ein winziger brauner Zwerg-Stern am Horizont des neon-hell erleuchteten Himmel der sozialen Medien waren. Wir würden jedenfalls nicht dafür Sorgen können, dass das Jerusalemer Hotel sich vor Reservierungen bald kaum noch retten kann, was uns dann doch sehr an der Aufrichtigkeit dieses Angebotes zweifeln ließ.

Als bei der weiteren Kommunikation schließlich unsere Kreditkarte als Sicherheit verlangt wurden, waren wir uns sicher, dass dies nur eine Abzocke sein konnte (besonders Tilmann, der zuletzt unglücklicherweise einige Folgen des Trash-Formats „Achtung Abzocke“ geschaut hatte, traute der Sache ganz und gar nicht). Wir lehnten also etwas traurig ab und erhielten daraufhin eine Nachricht des Hotelmanagers, der uns erklärte, er wollte uns nur ein großzügiges Angebot machen, da er von einem Freund, den wir kennengelernt hatten, erfahren habe, dass wir eine Bleibe in Jerusalem suchten. Hätte er dies bereits zu Beginn angemerkt und verraten, wer nun unserer gemeinsamer Bekannter war, wären wir natürlich nicht so misstrauische gewesen und wir ärgerten uns, aufgrund unserer Skepsis nun auf den kostenlosen Luxus verzichten zu müssen. Allerdings halten wir nach wie vor seine Kommunikation für etwas unglücklich, denn dass er ernsthaft an einer Kooperation interessiert war, hatte sich ja richtigerweise als Unwahrheit (wenn auch anders als gedacht) herausgestellt.

Im Übrigen war für uns ausgeschlossen, selbst ein Hotel zu bezahlen. Besagtes Doppelzimmer hätte regulär 200 Euro gekostet und hierbei handelte sich um ein scheinbar nettes kleines Hotel, aber keinesfalls gehobener Standard. Noch dazu war es ein gehöriges Stück von der Altstadt entfernt! Eine Nacht im Mehrbettzimmer im Hostel ist in Israel nicht unter 80 Euro zu haben.

Nun müssen wir aber noch einen kurzer Rückblick einschieben, bevor wir den Ort, an dem wir letztendlich untergebracht waren, näher beschreiben werden: In dem Park neben Yad Vashem zeltete ebenfalls ein anderes deutsches Pärchen, das mit Rucksäcken das Land bereiste (wobei einer der Rucksäcke am Vorabend geklaut wurde, aber darauf wollen wir nun nicht weiter eingehen, nur dass er leer war soll an dieser Stelle erwähnt sein). Die beiden berichteten von ihren ersten Jerusalem-Eindrücken und da wir selbst noch nicht in der Stadt gewesen waren, waren wir besonders erstaunt über ihr Erlebnis, bei dem ihnen ein orthodoxer Jude angeboten hatte für 15 Schekel von seiner Terrasse aus, die Aussicht auf die Klagemauer zu genießen. Nach diesem Genuss, der laut ihnen wohl wirklich sehr besonders war, stellte sich heraus, dass der Terrassen-Besitzer, nicht 15 sonder 50 meinte und das pro Person.

Wir waren jedenfalls vorgewarnt, hätten uns vermutlich aber sowieso nicht auf solch einen Deal eingelassen, nicht einmal für 5 denn wir sind ja bekanntermaßen Anhänger des römischen Gottes der Aussaat, bzw. leben nach dem Werbeslogans des bekannten Elektronikfachgeschäfts, dass nach dem nach dem Gott benannten Planeten benannt ist!?!? Als wir die Fahrräder durch die verwinkelten Gassen schleusten und schließlich vor einer Treppe strandeten, wurde uns sogleich ein ähnliches Angebot unterbreitet. Wir waren aber in diesem Augenblick nicht an irgendeiner Aussicht interessiert, sondern wollten unsere Unterkunft finden. Unser Gastgeber Simon, hatte uns Instruktionen per Whatsapp geschickt, da die Internetverbindung zwischen den dicken Mauern aber immer wieder zusammenbrach und die Gassen über Treppen und Brücken auf mehreren Ebenen verliefen, sodass ein Blick auf die Karte auch nicht half, dauerte es eine Weile, bis wir endlich vor beschriebenen weißen Tor standen, dass wir mit einem Code öffnen konnten.

Gepäck und Räder mussten wir erst eine Treppe hinuntertragen, um auch diese im Innenhof hinter dem Tor zu verstauen. Erschöpft blickten wir uns um, entdeckten eine Treppe, die auf eine Terrasse führte, gingen hinauf und was sahen wir da: Die Klagemauer in ihrer vollen Pracht. Diese Aussicht bekamen wir ganz umsonst und zwar für volle 3 Tage. Wir lachten uns, gehässig wie wir sind ins Fäustchen und waren auch nicht mehr allzu traurig über den geplatzten Hotel-Deal. Allerdings waren wir noch immer auf der Hut, denn Simon hatte uns gebeten mit niemandem eventuell auftauchenden Menschen über den wahren Hintergrund unserer Anwesenheit zu sprechen und stattdessen vorzugeben Volunteers zu sein.

Da wir mitten in der Altstadt waren, waren alle touristischen Highlights nicht weit entfernt, trotzdem liefen wir uns in den nächsten Tagen die Fersen wund, da es einfach so viel zu entdecken gab, in dem Gewirr aus engen Gassen. Die bedeutungsschwangere Luft droht einen an jeder Ecke zu erdrücken. Die in unserer Augen ausgefallene Kleidung der orthodoxen oder ultra-orthodoxen Juden; die Massen an christlichen Besuchern, die über Steinen, die Jesus berührt haben soll, in Tränen aufgelöst zusammenbrachen; jüdische Besucher, die einen Reigen tanzten und herbeieilende Soldaten, sich einreihten, klatschten und sangen; grimmig blickende orthodoxe Christen, die turibulumschwingend und monoton trommelnd eine Prozession veranstalteten; Chöre, die in Kirchen spontan und voller Erleuchtung anfingen zu singen; zum Gebet eilende Muslime, wenn der Ruf des Muezzin aus der Al-Aqsa ertönte; Soldaten, die Taschen durchsuchten und Leute mal passieren, mal nicht passieren ließen, das Sturmgewehr wie eine etwas zu schwer geratene Handtasche lässig über die Schulter geworfen.

Wir staunten gleichzeitig über die Schönheit der Stadt, über die besonderen Bauwerke und ihre fundamentale Bedeutung für alle drei Religionen. Für uns schienen alle Gläubigen an diesem Ort friedlich nebeneinander beten zu können, doch über allem lang die erdrückende Gewissheit, dass man auf einem schlafenden Vulkan sitzt.

Unseren Gastgeber lernten wir erst einmal nicht kennen. Der Ort an dem wir untergebracht waren, war eine Event-Location mit einem Saal für größere Feiern, im hinteren Bereich befanden sich zwei zugerümpelte uns etwas schäbige Schlafzimmer, von denen wir eines bezogen. Wenn man durch zwei Tore, über drei Treppen und durch einen Tunnel ging, gelangte man zu einem Apartment mit Küche, Bad und Wohnzimmer, das wir ebenfalls nutzen durften. Das alles zeigte uns ein anderer niederländischer Couchsurfer, der dort untergebracht war. Weitere Personen waren hier untergebracht und es tauchten immer mal wieder neue Menschen in diesen Räumlichkeiten auf. Da uns unser eingeschärft hatte, dass wir keinem sagen sollten, dass wir hier umsonst übernachten durften, hielten wir uns gänzlich mit der Interaktion zurück, um ja keine Fehler zu machen.

Simon hatte uns außerdem eine Art Einladung zu einem Sabbath-Dinner geschickt, welche nur den Ort und die Uhrzeit enthielt. Wir gingen davon aus, dass er uns zu seiner Familie einlud, es stellte sich aber heraus, dass es sich um eine Art offenes Abendessen für jedermann handelte, das von der einflussreichen New-Yoker Machlis-Familie jedes Wochenende an Shabbat ausgerichtet wird. An diesen Essen nehmen bis zu 200 Personen teil, die sich aus Touristen und Reisende, israelischen Einwohnern und neuen Einwanderern, Studenten, Yeshiva- und Seminarstudenten zusammensetzen. Laut Eigendarstellung auf der Webseite der Machlis-Familie geht es bei diesen Events darum, die Freude am Judentum durch positive und herzliche Erfahrungen zu verbreiten, Einheit zu erreichen, indem als Beispiel für Chesed, Liebe und Akzeptanz dient, das gesamte Universum der Einzigartigkeit und Heiligkeit des Schabbats auszusetzen sowie die wahre Natur Jerusalems als die ultimative Stadt Gottes, Einheit und Freundlichkeit zu demonstrieren. Tilmann ging zusammen mit dem Niederländer dorthin und war danach um eine wirklich bemerkenswerte Erfahrung reicher.

Der Raum konnte die etwa 150 anwesenden, überwiegend orthodoxen Juden, kaum fassen, sodass wir dichtgedrängt an den Tischen zu jeweils rund 10 Personen saßen, allerdings regelmäßig aufstehen mussten, um Neuankömmlige passieren zu lassen oder die über die Köpfe hinweg gereichten Speisen weiter zu reichen. Die beiden neben Tilmann sitzenden Brüder waren in Aachen geboren und lebten für ihre Thora-Studien nun für einige Jahre in Jerusalem. Neben Hebräisch sprachen sie Englisch, Niederländisch, Französisch und Deutsch. Es wurden Vorträge gehalten, gemeinsam gesungen und dabei auf den Tischen getrommelt und vor allem, weitestgehend auf Etikette verzichtend, gemeinsam ausgiebig gespeist. Insgesamt wurden etwa sieben Gänge gereicht und nach jedem zweiten wurde die gesamte Gemengelage aus Plastik-Geschirr und Speiseresten in gigantischen hin- und hergereichten schwarzen Müllsäcken versenkt. Da diese Säcke auch über Köpfe wanderten, machte sich Tilmann ein ums andere Mal Sorgen um deren Dichtheit, da die Speisereste natürlich durchaus auch flüssige Bestandteile enthielten. Es ging aber alles gut, auch konnten alle Tabletts mit den frischen Köstlichkeiten aus der Küche ohne Absturz über die Köpfe balanciert werden. Ein solches Event hatte aufgrund seines eindeutigen Praise-the-lord-Bezugs irgendwie auch etwas sektenhaftes, aber es war ohne Frage eine sehr angenehme neue Erfahrungen mit interessierten und freundlichen Menschen.

Am zweiten Tag kam dann unser Gastgeber Simon plötzlich in das Apartment, als wir uns kurz von unserer Sightseeing-Tour erholten. Er sagte zwar „Hallo“, lief dann aber zielstrebig ins Bad, pinkelte bei offener Tür im Stehen und verließ die Wohnung schnell wieder, an einem Austausch mit uns schien er kein bisschen interessiert. Spät abends teilte er uns bei einer erneut spontanen Begegnung noch mit, dass am nächsten morgen eine Party im Saal stattfinden würde und wir um halb 8 unser Zimmer verlassen sollten. Als er uns später in dem Apartment antraf, scheuchte er uns auch dort raus, da nun Kunden kämen. Ganz schlau wurden wir aus dieser Situation nicht und fühlten uns auch nicht besonders wohl, beschlossen also nur zwei Nächte zu bleiben. Trotzdem überwog die Begeisterung darüber, dass wir mitten im Epizentrum der drei weltumspannenden Abrahamitischen Religionen eine Bleibe hatten.

Die dritte Nacht in Jerusalem verbrachten wir schließlich bei einer Familie, die zwar nicht in der Altstadt, aber nicht allzu weit entfernt lebte. Auch diesen Kontakt hatten wir über einige Ecken bekommen, wobei sich die initiale Begegnung auf einem Fahr-Job in Midreshet Ben Gurion ereignet hatte. Esther, ihr Mann und ihre drei Kinder empfingen uns mit offenen Armen, was den zwischenmenschlich etwas seltsamen Kontakt mit unserem Gastgeber aus der Altstadt wieder aufwog. Wir wurden reichlich mit leckerem Essen umsorgt und unterhielten uns mit den beiden bis spät Abends über Fahrradfahren, Reisen, Deutschland und Israel. Da wir uns auch ausführlich über den Militärdienst und die Sicherheitslage in der Westbank unterhielten, kamen wir auch darauf zu sprechen, dass man in Israel täglich mehrfach Waffen zu Gesicht bekommt. Die Dichte an Soldaten ist sehr hoch, sie tragen ständig ihre Waffen mit sich, aber darüber hinaus tragen auch viele Israelis privat eine Waffe. Während in Deutschland die meisten Menschen aus unserer Bubble – und dazu würden wir die beiden ansonsten auch zählen – dies ablehnen würden, befürworteten die beiden diesen Umstand. Esther erzählte sogar, dass sie froh war, als ein Bekannter von ihr bei einem Picknick mit den Familien seine Waffe dabei hatte, da auch zwei arabische Männer den Picknick-Platz genutzt hatten. Esther war auch etwas skeptisch, ob wir sicher wären, wenn wir durch die Westbank radelten, doch ihr Mann schlug sich auf unsere Seite und erklärte seiner Frau augenzwinkernd „They want their Westbank-Expierence“.

Am 13.03.2023 verließen wir Jerusalem und beschlossen, trotz verschiedenartiger Meinungen über die dortige Sicherheitslage und entsprechende Verhaltensweisen, durch die Westbank zu fahren. Viele Israelis fahren selbst nie in die Westbank und scheinen teilweise große Bedenken zu haben. Wenn man die Grenze von Israel zu den palästinensischen Gebieten überquert, wird man allerdings nicht kontrolliert, andersherum schon. Es ist also durchaus möglich, als Israeli in die Westbank zu fahren, allerdings wiesen auch einige Schilder darauf hin, dass es nicht erlaubt ist. Da es ein paar Tage zuvor wieder einen Anschlag in Tel Aviv gegeben hatte, wurden wir gewarnt, die Situation könnte angespannt sein. Wir verließen Jerusalem und konnten noch einmal die brachiale spaltende Mauer sehen, an der wir eine Weile entlang fuhren, bis wir sie schließlich unbehelligt durchquerten und uns an Massen von sich staunenden Autos vorbei durch das bergige Gelände arbeiteten. Wir hatten beschlossen, die Städte nun größtenteils zu umfahren, weil der Verkehr schon fast wieder iranisches Niveau erreicht hatte.

Irgendwo bogen wir also auf eine kleinere Landstraße ab, in der sich die Autos immerhin nicht mehr stauten, der Verkehr allerdings immer noch sehr rege war. Wieder fuhren wir auf und ab und meisterten abermals 1.000 Höhenmeter, was sich langsam auch in unseren Knien, Hüften und Rücken bemerkbar machte. Um unsere Vorräte aufzufüllen, fuhren wir in ein palästinensisches Dorf und mussten uns zu dem kleinen Laden unmenschlich steile Straßen hochquälen. Begleitet wurden wir von einer Kinderschar, die uns mit einem Elektro-Roller umkreiste und „Palastine, Palastine“ riefen. Am Laden angelangt, wollte Julia eine Runde Kekse spendieren. Zwei Jungs griffen zu, einer lehnte ab, zufrieden sah keiner aus und schließlich warfen die beiden die Kekse auf den Boden ohne davon probiert zu haben. Wir prüften noch einmal die Anzahl der Zacken der auf den Keksen aufgeprägten Sterne, konnten aus dem Ergebnis fünf keine erklärenden Schlüsse ziehen.

Wir beschlossen, das Dorf für unsere Pause wieder zu verlassen und ließen uns etwas entfernt an einer Kreuzung im Gras nieder. Die Vorbeifahrenden grüßten uns alle sehr freundlich, allerdings nahmen wir insgesamt mehr Zurückhaltung war als in anderen arabischen Ländern. Gestärkt brachen wir wieder auf uns begannen bereits früh nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Wir wollten etwas finden, das uns Schutz vor dem bevorstehenden Regen bieten könnte. Neben den palästinensischen Dörfern kamen wir ebenfalls an einigen jüdischen Siedlungen vorbei, die wie allseits bekannt in dieser Gegend umstritten sind. Entsprechend handelt sich um wirkliche Hochsicherheits-Dörfer, mit hohen verstachelten Zäunen, die nachts komplett ausgeleuchtet sind und von Soldaten von einem Turm aus überwacht werden. Sehr einladend wirkt dies natürlich nicht und wir bevorzugten eine leere Scheune zu finden.

Bei dieser Suche verloren wir uns allerdings irgendwie aus den Augen und waren plötzlich getrennt. Nachdem Julia eine Weile gefahren war und Tilmann nicht mehr einholte, der normalerweise nach einer Weile immer auf sie wartete, wenn er schneller war, fragte sie zwei Männer, die auf der Veranda einer Farmhütte saßen, ob sie einen anderen Radfahrer gesehen hätten. Diese verneinten und da sie wirkten, als hätten sie die Straße seit Stunden nicht aus den Augen gelassen, beschloss Julia ihrer Einladung zu folgen und dort auf Tilmann zu warten, der sich offensichtlich aus unerfindlichen Gründen noch hinter ihr befand. Die Tomaten-Farmer machten türkischen Kaffee und nach einer Weile tauchte tatsächlich Tilmann wieder auf.

Mit dem jungen Chef unterhielten wir uns recht angeregt. Es stellte sich heraus, dass er Maschinenbau studiert hatte, aber nun lieber die Tomaten-Plantage managede und damit wohl auch gutes Geld verdiente. Schließlich lud er uns ein, dass wir auch die Nacht in dem Farmhaus verbringen könnten, er selbst und seine Arbeiter würden bald nachhause fahren. Die Hütte war zwar sehr dreckig, verfügte aber über Dusche, Küche und durchgelegene Pritschen und bot somit einen nahezu perfekten Ort, um die Regennacht zu verbringen. Und es sollte heftig regnen. Mit dem Farmer Saad unterhielten wir uns noch eine Weile, bevor er aufbrach und lachten viel, bis er plötzlich verkündete, dass er ein großer Hitler-Fan sei und uns auf unsere Nachfrage hin, klipp und klar sagte, dass er ihn verehre, weil er 6 Millionen Juden „verbrannt“ hat.

Wieder einmal holte uns die Wirklichkeit in diesem Land ein. Die Fortsetzung des Gesprächs war natürlich emotional und schwierig und endete mit der allgemeinen Schlichtung, besser nicht mehr darüber zu sprechen. Uns beiden ging natürlich durch den Kopf, ob wir nun nicht besser aufstehen und die Veranda verlassen sollten. Später erklärte Saad Dinge, die seine krasse Aussage wieder relativierten, er hätte nichts dagegen, wenn Juden auch in der Westbank siedelten, er wünsche sich nur, dass dies friedlich geschehe und er wisse, dass er obwohl sein Land besetzt sei, es ihm viel besser gehe, als vielen anderen Arabern auf der Welt, z.B. auch im schwer reichen Saudi Arbien. Wir fragten uns sogar, ob er dem Irrglauben aufsaß, dass Deutsche ebenfalls generell Hitler verehrten und sich beliebt bei uns machen wollte, aber es blieb doch deutlich, dass hier ein tiefsitzender Hass gegen Juden vorhanden ist. Leider wird dies ein sehr prominenter Teil unserer Westbank-Expierence bleiben.

Diese krasse Aussage hatte jedenfalls das bis dahin recht harmonische Gespräch nachhaltig gestört und eine wirkliche Gelassenheit wollte nicht wieder einkehren. So waren wir einigermaßen froh als Saad uns schließlich alleine ließ.

Der Regen sollte in der Nacht beginnen und bis bis zum nächsten Tag um 15 Uhr nicht mehr aufhören. Wir entschieden daher auch den gesamten nächsten Tag nicht wieder aufs Fahrrad zu steigen und harrten stattdessen in der mäßig gemütlichen Hütte aus. Es gefiel uns gar nicht nun schon wieder einen gewissermaßen erzwungenen Ruhetag einlegen zu müssen, aber weiter fahren hatte wirklich keinen Sinn.

Als wir morgens aus der Hintertür blickten, entdeckten wir dort einen abgemagerten Hund, der unter einer dieser gigantischen Kabeltrommeln aus Holz, wie man sie von Baustellen kennt, Schutz vor dem Regen gesucht hatte. Trotz des leisen Knurrens dass er von sich gab, entfernte Julia mit einem Messer zunächst die Reste des Stricks den er um den Hals trug. Dann versorgten wir ihn bestmöglich mit Essen, dass er dankbar annahm. Allerdings bewegte er sich keinen Zentimeter, zitterte allerdings ein wenig, sodass wir ihn schließlich mit einem alten Handtuch zudeckten. Als Saad gegen 12 erschien befürchteten wir schon er würde den armen Kerl verjagen, aber er nahm ihn zum Glück offenbar gar nicht wahr. Als wir am Nachmittag noch einmal nach ihm sehen wollten, hatte er sich dann aber doch klammheimlich aus dem Staub gemacht.

Froh als der Tag endlich irgendwann zur Neige ging beschlossen wir am nächsten Tag spätestens um halb 5 aufzustehen, um endlich wieder Kilometer zu machen. Es sollte uns tatsächlich gelingen.

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8 Gedanken zu “viele bemerkenswerte eindrücke ganz unterschiedlicher natur 🇮🇱

    1. Das ist dem männlichen Part von appi dappi durchaus bewusst, da ihn 42marineinfrantristen schon 42 darauf hingewiesen haben. Flüchtigkeitsfehler beim drüberlesen…

  1. Satz 1 meines Vorkommentators kann ich nur unterstreichen.
    Ansonsten sind Onkel Titus und Justus Jonas ein wenig eifersüchtig auf eure vielen Katzenbegegnungen…

  2. “…und wir mussten zum Trost all unsere Schokolade aufessen.”
    was eine süße Formulierung! 😊
    Ansonsten kann ich dem obigen nur zustimmen: Die vielen eindrucksvollen Bilder und die vielen Katzen machen einen schon neidisch…

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